Goldohrringe: Entstehungsgeschichte
Die Ohrringe — die durch das Ohrläppchen einzufädelnden Schmucksachen — wurden durch die Menschen noch in grauer Vergangenheit entwickelt und sind bis jetzt in allen Weltteilen sehr beliebt.
Ihre Geschichte geht auf das Steinzeitalter zurück, wann die ersten Erzeugnisse aus Muscheln, dünnen Platten, Holzstäbchen als Schmucksachen eingesetzt wurden.

Es ist nachgewiesen, dass die Asiaten mit den Ohrringen noch vor sieben Jahrtausenden handelten, sich die Ägypter damit im 4. Jahrtausend v. Chr. damit schmückten, und die Sumerer sie im 3. Jahrtausend v. Chr. trugen. Im Grab von Tutanchamun wurden goldene Creolen gefunden. Im Alten Rom und im Antiken Griechenland wurden die Ohrringe aus Gold in Form von Scheiben und Anhängern beliebt. Die Anzahl von Ohrringen zeigte den sozialen Status eines Menschen. Nur reiche Leute dürften die Schmucksachen in den beiden Ohren tragen, während ein Ohrring stand den Sklaven, Nebenfrauen, Zigeunern zu. Erst später trafen sie den Geschmack der normalen freien Bürger.

Ohrringe aus Gold

Die Ohrringe wurden von den Babylonierern, Slaven, Persern, Arabern, Germanen, Indern beliebt. Alle Völker halten zwei Ohrringe für Prärogative der wohlhabenden Leute, aber diese Ohrringe unterscheiden sich stark von einander durch ihre Optik. Die reichen Skythen trugen z. B. die Goldohrringe in Form von Ringen oder Spiralen, die Bewohner des antiken Schwarzmeerraums trugen die Ohrringe aus Gold in Form von Scheiben oder Litzen, die mit den nachgebildeten Tierköpfen verziert wurden. Vögel, Insekten, Blumen, Früchte gehörten bei vielen Völkerschaften zu den beliebtesten Schmuckmotiven.
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